Take Away für die Seele

Nim​m was du brauchst

Bewusstseins- und Transformationsprozesse ...

Erweiterungen  (auch unseres Bewusstseins) sind oft chaotisch, verändernd und immer verbunden mit neuen Erfahrungen, sowie umgekehrt. Das Zusammenziehen und Konzentrieren (Rückzug) ist oft das sammeln und die Integration. 

Es ist z.B. auch vergleichbar mit den Rhythmen des Einatmens und Ausatmens.

Schmetterlinge stehen als Symbol für kraftvolle Transformationsprozesse, jedoch auch für spielerische Leichtigkeit, frohlockende Tänze in der Luft, die Leichtigkeit des SEINS, für Freude und Sonne.

Ich nehme sie, idealerweise, als Metapher und Analogie für den Wandel meiner multiplen Bewusstseins- und Transformationsprozesse und geleisteten Arbeit. Mit ihnen einher gingen zahlreiche, persönliche Anstrengungen, Sterbeprozesse, Endungen, Abschlüsse. Ohne wirklich gewusst zu haben, was passiert oder jeweils rauskommt. So lernte ich Vertrauen in die Prozesse des Lebens. Meiner Intuition folgend. 

Den Situationen und Gegebenheiten erlegen. Prozesse, die ihren eigenen Gesetzen und Rhythmen folgen. Den universellen Ordnungen unterliegen. Du kannst sie nicht kontrollieren. Du kannst sie nicht abkürzen, sie übergehen, puschen oder manipulieren. Prozesse der Umwandlung verschiedener Elemente (Alchemie).

Und sehr oft, wenn ich gerade, wie bei einem Schmetterling aus meinem Kokon geschlüpft war, um durchzuatmen, meine Flügel auszustrecken und mich für den Flug parat zu machen, folgte unmittelbar eine neue Verpuppung für mich, um weitere und tieferführende Prozesse zu durchlaufen und aufs NEUE zu transformieren. Was machen solche Kräfte mit einem? Die Macht von Situationen, Rollen, Funktionen, Positionen, Menschen, Verhaltensweisen, Dynamiken, Strukturen, Einflüsse, Umstände (Sozialpsychologie bspw.)  und warum Hilfe an ihre Grenzen kommt, waren einige Aspekte, denen ich mein Fokus, auf so vielen verschiedenen Ebenen geschenkt habe. 

Bezugnehmend auf Körper, Geist und Seele (Verhalten, Gefühle, Denken, Mensch-Sein).

So habe ich viele Jahre, wie in einem Kokon gelebt. Nicht unbedingt freiwillig, oft auch widerwillig, doch erforderlich, um diese Arbeit tun zu können. Den Ruf meiner Seele folgend. Mein EGO wollte oft was anderes. Das war der schwierigste Konflikt in mir, den ich zu lösen hatte. 

Ein Kokon ist sowas, wie die Privatsphäre und der Rückzugsort für solche Prozesse. Kein Eye-Catcher, nicht wahr? 

Weil so unscheinbar. Er schützt und versteckt das Innere. Und so habe ich mich diesen Prozessen hingegeben, weil ich nicht anders konnte, als meiner inneren Führung zu folgen und mich dem hinzugeben.

Die Umstände, Einschränkungen, Entwicklungen, alles, was ich im Aussen erlebte, haben es mir leicht gemacht und geradezu genötigt, mich da hineinzubegeben und es zu beleuchten, im Reich der Einsamkeit.

Ich befand mich sehr lange auf Plätzen der Stagnation. Also Raum und Zeit, um diese schmerzhaften, unangenehmen und oft schwierigen Heilungsprozesse, seelischer, emotionaler und psychischer Wunden und Verletzungen, zu durchlaufen, damit sie heilen können. 

Die volle Anerkennung & Wertschätzung, was ein eigener Prozess ist, kam meistens erst nach einer Heilungsphase.

Für mich funktionierte nichts auf dieser Welt, wie es vorgelebt, erzählt, verkauft, beschrieben und für die meisten als richtig und erfolgreich erfahren wird. Ich konnte mich mit nichts davon identifizieren. 

Ich habe mich immer über mein in mir angelegtes Verantwortungsbewusstsein, mein Sein, meine Handlungen, meine inneren Werte definiert. Zugleich habe ich nach mehr gesucht. 

Nach etwas Tieferem/ Höherem/ Umfassenderem. Etwas, was wie ein Drang und Sog für mich war, mich getrieben hat. 

Meine Willenskraft, die ich parallel dazu entwickelte, half mir die Prozesse zu durchlaufen, nicht aufzugeben, aufzustehen und weiterzugehen. Auch, wenn ich mich längst am Ende meiner Kräfte glaubte.

Ich habe da hingeschaut, wo die meisten anderen wegschauen, oder nicht hinschauen wollen. Ich bin in tiefe Tiefen vorgedrungen, ins Reich des Unterbewusstseins. Es hat mich so fasziniert und gleichzeitig auch so erstarren lassen. Doch meine Neu- und Wissbegier, der innere Drang war so gross, dass ich nicht anders konnte, als da hinzuschauen, mich dem zu stellen. So wurde ich furchtlos. 

Ich habe mir immer die verschiedensten und alle Seiten von einer Sache angeschaut. Ich wollte sie hören, sehen, kennenlernen und verstehen. So habe ich extreme Erfahrungen machen dürfen, im Guten, wie im Schmerzvollen.  

Die verschiedenen Seiten anzuschauen hat mir geholfen, Dinge im Kontext zu betrachten, eine höhere, tiefere, umfassendere Sichtweise zu gewinnen und weg/ raus aus Beurteilungen zu kommen. Es hat mir ein neues, anderes Bewusstsein eröffnet. Du erkennst irgendwann, dass die Bewertungen die wahren Verursacher vieler Konflikte sind und, dass Grenzen z.B. zwischen Täter und Opfer miteinander verschwimmen. Ich habe mir erlaubt die Prozesse des Schmerzes  auf gesunde Weise zu durchlaufen , sie zu verarbeiten. 

Ich habe es auf eine Art und Weise getan, die allen Menschen dient,  sodass es leichter angenommen, akzeptiert werden kann. Ich habe Ermutigen und Hilfestellungen eingebracht, um es leichter handhaben zu können (Selbst Empowerment, Selbststärkung). Denn in seelischen, psychischen, emotionalen Prozessen stossen wir oft an die Grenzen der Aufgabe, sowie unseres Vorstellungsvermögens. So wollte ich daran erinnern, dass wir und jeder in der Lage ist und das Vermögen besitzt, sich selber zu heilen, nach seinem eigenen Tempo und Vermögen. Dass es okay ist und mehr als in Ordnung. 

Das war mir wichtig.

Ich bin durch die Leere, die Dunkelheit, durch Kälte, Angst, Einsamkeit und die Ungewissheit gegangen. 

Ich bin dahin gegangen, wo niemand hingehen will, um es zu beleuchten. 

Meinen Erfolg sehe ich darin, dass ich meiner inneren und der höheren Führung folge, ihr vertraue, auch wenn es oft bedeutet hat, dass es gegen den Strom schwimmen ist. So etwas findet keine Anerkennung. Richtig? Dass ich mich getraut habe für mich einzustehen, mich stark zu machen, integer zu sein, mir selber treu zu bleiben, Fehler zu machen, um zu lernen, wertschätzend zu bleiben, mich nicht aus irgendwelchen Gründen einer Unwahrheit anzuschliessen, Mitgefühl zu leben und zu haben, zähle ich zu meinen persönlichen Stärken und als meinen persönlichen Erfolg.

Geld, Aussehen, beruflichen, finanziellen Erfolg, eine solide Basis, solide Unterstützung hatte ich nie. So habe ich nie gelernt mich darüber zu identifizieren. Und einiges davon hatte einfach nicht diese Wichtigkeit für mich. 

Doch ich konnte sehen und erfahren, was es mit Menschen macht, 

wie es das Menschsein (un-) bewusst beeinflusst. Meine innere Natur  entsprach vielem davon nicht. Ich konnte mich zwar verbiegen, um mich anzupassen, doch ich bin an meine Grenzen, der inneren Ethik, gestossen.

 Ich bin eine Totalversagerin für diese weltlichen Massstäbe, Normen und Systeme. 

Das habe ich gelernt. Ich konnte keine Erwartungen erfüllen, gleich wie sehr ich es auch versucht habe.

Es hat mich alles gekostet, doch ich habe auch viel gewonnen und gelernt. Und ich habe überlebt. Es war die innere Kraft, die aus mir kam, die sich so sehr mit der grossen Kraft des Lebens, der universellen Lebenskraft verbunden fühlte. Geschützt, geführt, getragen und getröstet. Ich identifiziere mich nicht über die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sondern sehe sie als gelernte Lektionen. Ich identifiziere mich nicht mit meinem Körper und schon gar nicht mit meinen Geschichten, Gedanken, meiner Vergangenheit etc., die als Beispiel und Instrument dienen. Ich lebe Vielfalt des Lebens, in all ihren Formen und Möglichkeiten. Gefunden oder erkannt habe ich die wahren Werte des Lebens. Für mich sind es  Natur- (lichkeit), Wertschätzung, Mitgefühl, Liebe, Freundlichkeit, Aufrichtigkeit, Vertrauen, Achtsamkeit, Dankbarkeit, Verbundenheit, Authentizität, Freude an den kleinen Dingen, wahre Freundschaft, Hingabe, Leidenschaft, Nähe und Wahrhaftigkeit, Zufriedenheit, Kreativität, Leichtigkeit des Seins, Lachen…. Es sind diese, die uns in eine bessere Zukunft führen und uns zu besseren Menschen werden lassen, wenn wir sie anfangen anzuerkennen und zu leben. 

Dem habe ich mich versprochen. (2021)