Bewusstseins- und Transformationsprozesse ...

Erweiterungen (auch unseres Bewusstseins) sind oft chaotisch, verändernd und immer verbunden mit neuen Erfahrungen, sowie umgekehrt. Das Zusammenziehen und Konzentrieren (Rückzug) ist oft das sammeln und die Integration. Vergleichbar mit Rhythmen, des Einatmens und Ausatmens, Ebbe und Flut. 

Spirituelles Erwachen oder Bewusstwerdungsprozesse können sich innerlich wundervoll anfühlen, friedlich. Das hat natürlich Konsequenzen. Im aussen, in unseren Realitäten, kann  es sehr unangenehm und unkomfortabel werden. Denn, was wir einmal als Wahrheit für uns erkannt und erfahren haben, können wir nicht rückgängig und ungesehen machen. Wir können die Unannehmlichkeiten mit Wachstumsschmerzen vergleichen, die solche Prozesse begleiten.


Schwingen wir eine ganze Weile in einem Zustand sehr hohen Bewusstseins (zu Grunde liegende Energien, unbeeinflusste Sein) ohne störende Einflüsse, ist es schwierig, zurück in irdische Realitäten zu kommen, zu integrieren, zu interagieren mit anderen. Da kommen Phasen, wo du nach Richtung und Orientierung suchst. Es passiert, dass man nicht weiss, wie man reden oder was man sagen soll. Was ist richtig? Wie kommt es an, wird es aufgenommen? Es fällt teilweise schwer zu artikulieren, zu formulieren oder etwas zu fixen. Eine Art natürliche Scham und Zurückhaltung begleitet diese Zustände, weil wir so sensibel oder gewahr sind. In Berührung waren und sind, mit allem was und wie es ist. Wenn ich vertieft in diese Zustände abtauche, um sie zu erfassen, gibt es keine Fehler, nur Ausdrucksmöglichkeiten. Alles ist gleichzeitig da und will raus. Doch es ist unmöglich, denn es fehlen Wörter für Beschreibungen, die immer auch alles eingrenzen, sodass es dem nicht gerecht werden kann. Ich stolpere über Wörter, oder verwechsle Wörter und Buchstaben beim sprechen. Das ist oft sehr lustig. Mit dem Versuch von Artikulieren und Ausformulierungen kommt die Komplexität der gesetzten Standards, Regeln, Kreationen von uns Menschen zum Tragen. Rechtschreibung, Grammatik, korrekter Ausdruck etc. Da haben wir uns jedes Mal erneut durchzuarbeiten. Das ist viel, stimmt's?  


Schmetterlinge stehen als Symbol​ für kraftvolle Transformationsprozesse, jedoch auch für spielerische Leichtigkeit, frohlockende Tänze in der Luft, die Leichtigkeit des SEINS, für Freude und Sonne.

Ich nehme sie, idealerweise, als Metapher und Analogie für den Wandel meiner multiplen Bewusstseins- und Transformationsprozesse und geleisteten Arbeit. Mit ihnen einher gingen zahlreiche, persönliche Anstrengungen, Sterbeprozesse, Endungen, Abschlüsse. Ohne wirklich gewusst zu haben, was passiert oder jeweils rauskommt. So lernte ich Vertrauen in die Prozesse des Lebens. Meiner Intuition folgend.

Den Situationen und Gegebenheiten erlegen. 

Prozesse, die ihren eigenen Gesetzen und Rhythmen folgen. Den universellen Ordnungen unterliegen. 

Du kannst sie nicht kontrollieren. Du kannst sie nicht abkürzen, sie übergehen, puschen oder manipulieren. Prozesse der Umwandlung verschiedener Elemente (Alchemie).

Sehr oft, wenn ich gerade, wie bei einem Schmetterling aus meinem Kokon geschlüpft war, um durchzuatmen, meine Flügel auszustrecken und mich für den Flug parat zu machen, folgte unmittelbar eine neue Verpuppung für mich. 

Um weitere, tieferführende Prozesse zu durchlaufen, aufs NEUE zu transformieren. 

Was machen solche Kräfte mit einem? Die Macht von Situationen, Rollen, Funktionen, Positionen, Menschen, Verhaltensweisen, Dynamiken, Strukturen, Einflüsse, Umstände (Sozialpsychologie) und warum Hilfe an ihre Grenzen kommt, waren einige Aspekte, denen ich mein Fokus, 

auf so vielen verschiedenen Ebenen, geschenkt habe.

Bezugnehmend auf Körper, Geist und Seele (Verhalten, Gefühle, Denken, Mensch-Sein).

So habe ich viele Jahre zurückgezogen, wie in einem Kokon gelebt. Nicht unbedingt freiwillig, oft auch widerwillig, doch erforderlich, um diese Arbeit tun zu können. 

Den Ruf meiner Seele folgend. Meine Egos ( Selbstbilder) wollten etwas anderes.

Das waren schwierige Konflikte in mir, die ich zu lösen hatte.

Ein Kokon ist sowas, wie die Privatsphäre und der Rückzugsort für solche Prozesse.

Kein Eye-Catcher, nicht wahr? So unscheinbar. 

Er schützt und versteckt das Innere. Und so habe ich mich diesen Prozessen ergeben, weil ich nicht anders konnte, als mich dem hinzugeben.

Die Umstände, Einschränkungen, Entwicklungen, alles, was ich im Aussen erlebte, haben es mir leicht gemacht und geradezu genötigt, mich da hineinzubegeben und es zu beleuchten, im Reich der Einsamkeit.

Ich befand mich sehr lange auf Plätzen der Stagnation. Also Raum und Zeit, um diese schmerzhaften, unangenehmen und oft schwierigen Heilungsprozesse, seelischer, emotionaler und psychischer Wunden und Verletzungen im Menschsein, zu durchlaufen, damit sie heilen können.

Die volle Anerkennung & Wertschätzung, was ein eigener Prozess ist, kam meistens erst nach einer Heilungsphase.

Für mich funktionierte nichts auf dieser Welt, wie es vorgelebt, erzählt, verkauft, beschrieben und für die meisten als richtig und erfolgreich erfahren wird. Ich konnte mich mit nichts davon identifizieren. 

(Emotionen vs. Verstand)

Ich habe mich immer über mein in mir angelegtes Verantwortungsbewusstsein, mein Sein, meine Handlungen, meine inneren Werte definiert. Zugleich habe ich nach mehr gesucht.

Etwas Tieferem/ Höherem/ Umfassenderem. 

Etwas, was wie ein Drang und Sog für mich war, mich getrieben hat.

Meine Willenskraft, die ich parallel dazu entwickelte, half mir die Prozesse zu durchlaufen, nicht aufzugeben, aufzustehen und weiterzugehen. Auch, wenn ich mich längst am Ende meiner Kräfte glaubte.

Ich habe da hingeschaut, wo die meisten anderen wegschauen, nicht hinschauen wollen.

In den Spiegel der Wahrheiten. 

Ich bin in tiefe Tiefen vorgedrungen, ins Reich des Unterbewusstseins. 

Es hat mich so fasziniert und gleichzeitig so erstarren lassen. 

Meine Neu- und Wissbegier, der innere Drang waren so gross, dass ich nicht anders konnte, 

mich dem zu stellen. 

Ich habe mir verschiedenste oder alle Seiten, von einer Sache, angeschaut, wollte sie hören, sehen, kennenlernen und verstehen.

Das hat mir geholfen, Dinge im Kontext zu betrachten, eine höhere, tiefere, umfassendere Sichtweise zu gewinnen und weg/ raus aus Beurteilungen zu kommen. Es hat mir ein neues, anderes Bewusstsein eröffnet. 

Du erkennst irgendwann, dass die Bewertungen die wahren Verursacher vieler Konflikte sind und, dass Grenzen z.B. zwischen Täter und Opfer miteinander verschwimmen.

Ich habe mir erlaubt die Prozesse des Schmerzes auf gesunde Weise zu durchlaufen , sie zu verarbeiten. 

Das geht nicht, ohne in Spiegel von Wahrheiten zu schauen.

Das kann sehr unkomfortabel sein. Je mehr wir uns die Erlaubnis dazu geben, desto besser können wir da durchgehen. In seelischen, psychischen, emotionalen Prozessen stossen wir oft an die Grenzen der Aufgabe, sowie unseres Vorstellungsvermögens. Ich möchte daran erinnern, dass jede/r in der Lage ist und das Vermögen besitzt, sich selber, nach eigenen Tempo und Vermögen, zu heilen. 

Bewusstseinsarbeit bringt Heilung. 

Auch, wenn es sich nicht immer komfortabel und leicht anfühlt.

Es gehört zu meiner Natur, dass ich meiner inneren und der höheren Führung (Intuition) folge, ihr vertraue. 

Auch, wenn es bedeutet, dass es gegen den Strom schwimmen ist und keine Anerkennung erhält. Für mich einzustehen, mich stark zu machen, integer zu sein, mir selber treu zu bleiben, Fehler zu machen- um zu lernen-, wertschätzend zu bleiben, mich nicht aus irgendwelchen Gründen einer Unwahrheit anzuschliessen, Mitgefühl zu leben und zu haben, zähle ich zu meinen persönlichen Stärken und als meinen persönlichen Erfolg.

Ich identifiziere mich nicht über die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sondern sehe sie als gelernte Lektionen. 

Ich identifiziere mich nicht mit meinem Körper und schon gar nicht mit meinen Geschichten, Gedanken, meiner Vergangenheit etc., die als Beispiele und Instrument dienen. 

Ich lebe Vielfalt des Lebens, in all ihren Formen und Möglichkeiten.

Gefunden und erkannt, für mich, habe ich emotionale Erfüllung, Zufriedenheit und Werte, wie: Natur- (lichkeit), Wertschätzung, Mitgefühl, Liebe, Freundlichkeit, Aufrichtigkeit, Unterstützung, Vertrauen, Achtsamkeit, Dankbarkeit, Verbundenheit, Authentizität, Freude, Hingabe, Leidenschaft, Wahrhaftigkeit, Zufriedenheit, Kreativität, Leichtigkeit des Seins... Es sind diese, die uns in eine bessere Zukunft führen und uns zu besseren Menschen werden lassen, wenn wir sie anfangen anzuerkennen und zu leben.

Dem habe ich mich versprochen. (2021)